Alet-les-Bains

Alet-les-Bains ist ein mittelalterliches Dorf mit viel Flair. Der Ort am Ufer der Aude war schon in Römischer Zeit wegen seinen warmen Thermalquellen geschätzt.  Ein teil der im 12. Jahrhundert errichteten Stadtbefestigung sowie 2 Tore sind bis heute erhalten. Von der romanischen Abteikirche und späteren Kathedrale Sainte Marie zeigen nur noch Ruinen. Doch dis sind beachtlich: die romanischen Fensterbögen erinnern an die einstige Pracht.

Nicht versäumen sollte man eine Spaziergang durch das Dorf: Enge schattige Gassen werden von Fachwerkhäusern gesäumt.

Camurac

Die Pyrenäen im Aude haben den Charme und die Authentizität des Berglebens gehalten.

Schneeschuhwandern, Langlauf, Schlitten mit der Familie oder mit Zwischenstopp in einem friedlichen Pension... : die Berge im Aude halten viele Schätze.

Camurac, das einzige Skiresort in den Pyrenäen im Aude, ist von einfachem Zugang, und mischt den Charme eines Bergdorfs mit Ski-und Wintersportarten.

Skipisten, mechanische Lifte, Schneekanonen ... Alle modernen Einrichtungen sind zur Verfügung für die Liebhaber von Schnee Wintersporten.

Carcassonne

Die Cité ist eine Festung wie aus dem Bilderbuch. Dabei muss man nur durch das Burgtor schreiten, dann steht man inmitten jahrhundertealter Geschichte. Zeitreisen sind doch in einer der besterhaltenen Festungsstädte der Welt möglich! Verschörerisch schmiegen sich uralte Gemäuer mit prächtigen Fassaden aneinander. Herrliche Gärten, Türme und dicke Steinmauern erzählen von der einstigen Grösse der königlichen Höfe. Laternenlicht zaubert geheimnisvolle Schatten. Schritte hallen in dunklen Gassen. Seine grösste Rolle spielte Carcassonne als Hochburg der Katharer, die im 13. Jahrhundert als Ketzer verfolgt wurden.

Über die “Pont Vieux” führt der Weg zur Unterstadt, die “Bastide Saint Louis”. Auch hier sind die Häuser, Kirchen Jahrhunderte alt und bilden gemeinsam mit der Zitadelle ein unvergleichliches Bild aus 2000 Jahren lebendiger Geschichte.

Wie lebendig dis Stadt ist, beweist das “Festival de Carcassonne“ jeden Sommer. Im August werden mittelalterlichen Spektakel zum Publikumsmagneten.

Übrigens hat Carcassonne das seltene Privileg, über 2 Weltkulturstätten zu verfügen. Seit 1997 führt die UNECO die Altstadt auf ihrer Liste, bereits 1996 wurde dem Canal du Midi der begehrte Titel zuerkannt. An seinem Hafen legen Ausflugsdampfer zu Spazierfahrten ab.

Castelnaudary

Dank seiner Lage am Canal du Midi war Castelnaudary lange das Zentrum eines intensiven kommerziellen Schiffsverkehrs, der inzwischen zumindest teilweise vom Segelsport abgelöst wurde.

Der Ort ist für sein Cassoulet (Bohneneintopf), seine Töpfer- und Keramikwaren sowie seine Ziegeleien bekannt. Sehenswürdigkeiten: St-Michel: Gotteshaus aus dem 14. Jh.; Präsidial: das Gerichtsgebäude des Seneschalls entstand Ende des 16. Jh.s an der Stelle der Burg, der die Entstehung der Stadt zu verdanken ist; Notre-Dame-de-la-Pitié: Kapelle mit schönen vergoldeten Wandtäfelungen des 18. Jh.s; Grand Bassin: Die vom Canal du Midi gebildete Wasserfläche dient als Staubecken für die 4 Schleusen von St-Roch sowie als Basis für Segelsportler; Moulin de Cugarel: von der Mühle von Cugarel bietet sich ein schöner Blick auf die Ebene des Lauragais.

Caunes-Minervois

Das Dorf Caunes-Minervois ist vor allem wegen seiner Marmorsteinbrüche bekannt. Der in caunes-Minervois gebrochene marmor fans genauso beim Bau des Grand Trianon in Versailles wie beim Bau der Pariser Oper Verwendung.

Die schön restaurierte Abteikirche Saint Pierre et Paul lohnt eine Besichtigung, da das Chorhaupt noch ins 11. Jh. datiert. Zudem ist es die einzige Abteikirche im Aude, deren Krypta besichtigt werden kann.

Neben dieser Abtei hat Caunes-Minervois auch Mauerreste und ein bemerkenswertes architektonisches Erbe. Enge Gassen, schöne Häuser bilden das vollständigste Beispiel der Renaissance-Architektur im Aude.

In der Nähe des Dorfes ist die Kapelle Notre Dame du Cros, am Fuße der Schlucht des Argent Double, ein schönes Wanderziel und ein beliebter Ort für Fans von Klettern.

Fanjeaux

In leicht exponierter Lage thront Fanjeaux auf einem Felssporn über dem Tal der Aude. Die berühmtesten Troubadoure des Languedoc trafen sich in dem einst von einer Mauer umgebenen Städtchen. Der heilige Dominique de Gúzman lebte und wirkte neun Jahre lang in Fanjeaux, engagierte sich im religiösen Disput mit den Katharern.

Neben der gotischen Kirche Notre Dame de l'Assomption sind auch der Monastère Notre Dame de Prouille, le Seignadou und das Haus des Heiligen Dominique einen Besuch wert.

Lagrasse

Lagrasse, im Herzen der Corbières, gehört zu den schönsten Dörfer Frankreichs, ist auch ein Dorf, das berühmt für seine Kunst und Handwerksbetriebe ist.

Eine Stadtmauer, stattliche Bürgerhäuser, gepflasterte Gassen und eine außergewöhnliche  steinerne Markthalle aus dem 14. Jahrhundert: alles wie aus einem Bilderbuch!

Man kann durch den Ort streifen, aber irgendwann soll der Weg über den mittelalterlichen "Pont Vieux" (die alte Brücke) zur Abtei Sainte Marie d'Orbieu eingeschlagen werden.

Lézignan-Corbières

Lézignan ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt an der Kreuzung der Corbières und Minervois, und verfügt über gute Einkaufsmöglichkeiten.

Im Schatten des Cours de la République werden Sie jeden Mittwoch Marktständen besichtigen können, mit frischem Obst-und Gemüseerzeuger die aus der ganzen Region kommen.Das Gibert-Haus bietet auch Kunstausstellungen...

Kulturellen Wunder sind die alten Straßen von Lézignan, oder die ursprünglichen Fassaden, alte Spuren der Winzer-Zivilisation oder die denkmalgeschützte Kirche von Saint Félix de Gérone.

Limoux

Limoux, das auf auf 2000 Jahre Geschichte zurückblickt, bietet ein schönes historischen Kulturerbe, darunter eine mittelalterliche Brücke, und ist ein doppelter Hinsicht berühmt, zum Einen für seinen nach der Champagermethode hergestellten Wein – die Blanquette de Limoux - und seinen Karneval, der seit mehr als 1000 Jahren begangen wird und damit der älteste der Welt ist.

Jeden Winter von Februar bis April feiert Limoux die “Fécos”, als Pierrots verkleidete Personen, die das Stadtzentrum einnehmen, um in den Cafés unter den Arkaden tanzen. Drei Mal am Tag gibt es eine Prozession, die erstaunlichste ist die, mit der Einbruch der Nacht stattfindet, bei der die Lichtkegel der Taschenlampen dem Umzug zusammen mit dem Rhythmus der Musik etwas Poetisches verleihen. Der Karneval von Limoux, ist nach dem Karneval von Rio oder Venedig einer der bekanntesten der Welt.

Auch wenn es der Champagne nicht gefällt, das Prinzip der Herstellung eines sprudelnden Weins wurde in Limoux entdeckt. In der Abtei Saint-Hilaire hat ein Mönch eines neuen Fermentierungsverfahrens bei in Flaschen abgefüllten, mit einem Korken verschlossenen Weißweinen entdeckt. Die Blanquette de Limoux, die 1531 entstand, ist also die erste Brut der Welt. Heute findet in dieser Gegend mit ihrer Reputation für ihre Weine und ihr Terroir alle Jahre die Veranstaltung “Toques et clochers” (Köche und Glockentürme) statt, die tausende Besucher zu der Weinauktion anzieht, bei der Appellationsweine verkauft werden und für die bekannte Küchenchefs die Patenschaft übernehmen.
Limoux ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Sportaktivitäten in dem oberen Tal des Aude und den Pyrenäen.

Montolieu, das Bücherdorf

Montolieu, "Olivenberg" in okzitanischer Sprache, ist en Dorf der Bücher und der graphischen Künste. Seit 1989 ist dieses Dorf das Mekka der bibliophilen Zeitgenossen. Antiquariate, Buchbindereien, Graveure, eine Papiermühle und Büchercafés haben sich angesiedelt.

An jedem dritten Sonntag im Monat bevölkern Bücherfreunde den Ort und stöbern auf dem Buchmarkt in allen Straßen.

Eine Besichtigung wert ist die Papiermühle in der Nähe. Man kann auch an einem der gutbesuchen Kurse des typograpischen Ateliers Gutenberg teilnehmen. Wer will, kann hier auf handgeschöpften papier Kalligraphie und Typographie üben oder Buchbinden, Gravieren, und die Papierherstelling erlernen.

Narbonne

Als historische Kulturstadt bietet Narbonne das ganze Jahr über zahlreiche Führungen an, bei denen Sie die Geschichte der Stadt hautnah erleben können.
In den Straßen von Narbonne kann man die verschiedenen Facetten erleben, die in 21 Jahrhunderten das Stadtbild geprägt haben. Nicht umsonst wird Narbonne mit dem Namen „Tochter des Windes, des Meeres und der Sonne“ umschrieben.

Als Ville d’art et d’histoire lädt Narbonne dazu ein, ihre berühmte römische Vergangenheit, ihre mittelalterlichen Relikte oder die zeitgenössische Dynamik zu entdecken. Mit einem Führer oder auf eigene Faust können die architektonischen oder kulturellen Sehenswürdigkeiten Narbonnes besucht werden. Vorbei geht es am Palast des Erzbischofs, der gotischen Kathedrale, am Renaissancegebäude Maison des Trois Nourrices und am Markt.

Sehenswert sind auch die Römerstraße Via Domitia und das Theater. Nicht verpassen sollte man die Brücke Le Pont des Marchands. Sie spannt sich mit kleinen Wohnungen und Geschäften über den Canal de la Robine, der zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Narbonne ist auch eine Stadt des Sports. In ihrer Umgebung können Wanderungen und Fahrradtouren unternommen werden. Auch Wassersportlern bieten sich an den Stränden Narbonnes viele Möglichkeiten.

Als Stadt der Entspannung und der Gastlichkeit lädt Narbonne seine Besucher ein zu einer gemütlichen Bootsfahrt auf dem Canal de la Robine oder zu Veranstaltungen.

Auch Gourmets und Freunde des Weins kommen in Narbonne auf ihre Kosten. Die berühmten Weine La Clape oder Les Corbières können hier verkostet werden.

Die Markthallen (Les Halles) sind ein Ort der Geselligkeit, hundertfacher Farben und Düfte. Frische Meeresfrüchte, Oliven, sonnengereiftes Obst und Gemüse versprechen Feinschmeckern besondere Gaumenfreuden.

Quillan

Gelegen im Herzen des Landes der Katharer, an der Kreuzung der Straßen Perpignan - Foix - Carcassonne - Font-Romeu, Quillan, Hauptstadt des "Pyrénées Audoises" ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge und Entdeckungen in der Gegend (Burgen, Abteien, Sportaktivitäten...).
Am rechten Ufer der Aude steht noch die Ruine einer mittelalterlichen Burg, die  erst 1575 in den Religionskriegen von den Hugenotten niedergebrannt wurde.

Rennes-le-Château

Viele Legenden ranken sich um Rennes le Château. Durch den Abbé Bérenger Saunière wurde die Öffentlichkeit auch in diesem Jahrhundert wieder vermehrt auf diesen geheimnisvollen Ort aufmerksam. Der Dorfpfarrer, der ein jährliches Gehalt von ca. 150 € bekam, lebte auf großem Fuß und ließ kostspielige Veränderungen und Neubauten machen (zu Besichtigen: Kirche Sainte Marie Madeleine (X. Jh.) mit ihren Gärten und ihr Friedhof, Pfarrhaus und Landgut des Abbé Saunière, Turm Magdala und Villa Béthania). Es wird berichtet, dass er einen sensationellen Fund in seiner Kirche machte, der ihm Ansehen, Macht und Geld einbrachte.

Rennes-les-Bains

48 Km von Carcassonne und 20 Km von Limoux entfernt ist Rennes-les-Bains ein kleiner Kurort. Bereits die Römer wussten um die Heilkraft des sulfat- und chlorhaltigen Wassers, das vor allem bei Rheumakrankheiten empfohlen wird.

Rennes-les-Bains ist ein privilegierter Ort für Aktivurlaub, oder auch für einen entspannenden Familienurlaub.